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der ZEG Zentraleinkauf Holz + Kunststoff eG

1. Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen der
ZEG Zentraleinkauf Holz + Kunststoff eG (nachfolgend „ZEG“ genannt) und dem Besteller, auch
wenn sie bei späteren Verträgen nicht erwähnt werden. Sie gelten entsprechend für Werk- und Dienstleistungen.
Anstelle der Annahme der gelieferten Produkte tritt bei Werkleistungen die Abnahme und
bei Dienstleistungen die Entgegennahme der Dienstleistung.
2. Ergänzend zu diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten die „Gebräuche im inländischen Handel
mit Rundholz, Schnittholz, Holzwerkstoffen und anderen Holzwerkstoffen“ (nachfolgend „Tegernseer
Gebräuche“ genannt).
3. Entgegenstehende, zusätzliche oder von diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen oder den Tegernseer
Gebräuchen abweichende Bedingungen des Bestellers werden nicht Vertragsinhalt, es sei denn,
ZEG hätte ihrer Geltung schriftlich zugestimmt. Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten auch
dann, wenn ZEG eine Lieferung an den Besteller in Kenntnis seiner entgegenstehenden, zusätzlichen
oder abweichenden Bedingungen vorbehaltlos ausführt.
4. Entgegenstehende, zusätzliche oder abweichende Vereinbarungen zu diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen,
die zwischen ZEG und dem Besteller zur Ausführung eines Vertrags getroffen werden, sind
in dem Vertrag schriftlich niederzulegen. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
5. Rechte, die ZEG nach den gesetzlichen Vorschriften oder nach sonstigen Vereinbarungen über diese
Allgemeinen Verkaufsbedingungen hinaus zustehen, bleiben unberührt.


2. Vertragsschluss
1. Angebote von ZEG sind freibleibend und unverbindlich.
2. Abbildungen, Zeichnungen, Gewichts- und Maßangaben sowie sonstige Beschreibungen der Produkte
aus den zu dem Angebot gehörenden Unterlagen sind nur annähernd maßgebend, soweit sie
nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Sie stellen keine Vereinbarung oder Garantie einer
entsprechenden Beschaffenheit oder Haltbarkeit der Produkte dar, es sei denn sie wurden ausdrücklich
schriftlich als solche vereinbart. Entsprechendes gilt für Erwartungen des Bestellers hinsichtlich
der Produkte oder deren Verwendung.
3. ZEG behält sich an sämtlichen Angebotsunterlagen alle Eigentums-, Urheber- und sonstigen Schutzrechte
vor. Solche Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Der Besteller gibt
sämtliche Angebotsunterlagen auf Verlangen von ZEG unverzüglich an ZEG heraus, wenn sie im ordnungsgemäßen
Geschäftsgang nicht mehr benötigt werden. Entsprechendes gilt insbesondere auch
für alle anderen Unterlagen, Entwürfe, Proben, Muster und Modelle.
4. Eine Bestellung wird erst verbindlich, wenn sie von ZEG durch eine schriftliche Auftragsbestätigung
innerhalb von zwei Wochen bestätigt wurde oder ZEG die Bestellung ausführt, insbesondere ZEG der
Bestellung durch Übersendung der Produkte nachkommt. Eine mit Hilfe automatischer Einrichtungen
erstellte Auftragsbestätigung, bei der Unterschrift und Namenswiedergabe fehlen, gilt als schriftlich.
Soweit die Auftragsbestätigung offensichtliche Irrtümer, Schreib- oder Rechenfehler enthält, ist sie für
ZEG nicht verbindlich.
5. Das Schweigen von ZEG auf Angebote, Bestellungen, Aufforderungen oder sonstige Erklärungen des
Bestellers gilt nur als Zustimmung, sofern dies vorher schriftlich vereinbart wurde.
6. Verschlechtern sich die Vermögensverhältnisse des Bestellers wesentlich oder wird der begründete
Antrag zur Eröffnung eines Insolvenz- oder vergleichbaren Verfahrens über das Vermögen des Bestellers
mangels Masse abgelehnt, ist ZEG berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten.


3. Umfang der Lieferung
1. Für den Umfang der Lieferung ist die schriftliche Auftragsbestätigung von ZEG maßgebend. Änderungen
des Lieferumfangs durch den Besteller bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung
von ZEG. Konstruktions- und Formänderungen der Produkte bleiben vorbehalten, soweit
es sich um branchenübliche Abweichungen handelt oder soweit die Abweichungen innerhalb der
DIN-Toleranzen liegen oder soweit die Änderungen nicht erheblich und dem Besteller zumutbar sind.
Entsprechendes gilt für die Wahl des Werkstoffes, die Spezifikation und die Bauart.
2. Die Lieferung in Teilen ist zulässig.
3. ZEG behält sich aus produktionstechnischen Gründen Mehr- oder Minderlieferungen von bis zu 10 %
des Lieferumfangs vor. Insoweit sind Mängelansprüche ausgeschlossen. Der Lieferpreis bleibt hiervon
unberührt.


4. Lieferzeit
1. Die Vereinbarung von Lieferfristen und -terminen bedarf der Schriftform. Lieferfristen und -termine
sind unverbindlich, soweit sie nicht vorher von ZEG schriftlich als verbindlich bezeichnet werden.
2. Die Lieferfrist beginnt mit der Absendung der Auftragsbestätigung durch ZEG, jedoch nicht vor der
vollständigen Beibringung der vom Besteller zu beschaffenden Unterlagen, Genehmigungen und Freigaben,
der Abklärung aller technischen Fragen sowie dem Eingang einer vereinbarten Anzahlung oder
im Falle eines Auslandsgeschäfts nach Eingang der vollständigen Zahlung. Im Falle eines Liefertermins
verschiebt sich der Liefertermin in angemessener Weise, wenn der Besteller die von ihm zu beschaffenden
Unterlagen, Genehmigungen nicht rechtzeitig beibringt, Freigaben nicht rechtzeitig erteilt,
nicht alle technischen Fragen rechtzeitig vollständig geklärt sind oder die vereinbarte Anzahlung oder
im Falle eines Auslandsgeschäfts die gesamte Zahlung nicht vollständig bei ZEG eingeht. Die Einhaltung
der Lieferzeit setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der übrigen Verpflichtungen
des Bestellers voraus.
3. Die Lieferzeit ist eingehalten, wenn die Produkte bis zu ihrem Ablauf das Werk verlassen oder ZEG
die Abhol- oder Versandbereitschaft mitgeteilt hat. Die Einhaltung der Lieferzeit steht unter dem Vorbehalt
ordnungsgemäßer, insbesondere rechtzeitiger, Selbstbelieferung von ZEG, es sei denn ZEG hat
den Grund der nicht ordnungsgemäßen Selbstbelieferung zu vertreten. ZEG ist im Falle der nicht ordnungsgemäßen
Selbstbelieferung zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. ZEG informiert den Besteller
unverzüglich, wenn ZEG von ihrem Recht auf Rücktritt Gebrauch macht und gewährt etwa erbrachte
Vorleistungen des Bestellers zurück.
4. Im Falle des Lieferverzugs ist der Besteller nach fruchtlosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist, die
er ZEG nach Eintritt des Lieferverzugs gesetzt hat, zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.


5. Grenzüberschreitende Lieferungen
1. Bei grenzüberschreitenden Lieferungen hat der Besteller gegenüber den zuständigen Behörden rechtzeitig
sämtliche für die Ausfuhr aus Deutschland und Einfuhr in das Bestimmungsland notwendigen
Erklärungen abzugeben und Handlungen vorzunehmen, insbesondere die für die Verzollung erforderlichen
Unterlagen zu beschaffen und den Anforderungen an etwaige Exportkontrollen oder andere
Beschränkungen der Verkehrsfähigkeit zu genügen.
2. Die Lieferungen stehen unter dem Vorbehalt, dass der Erfüllung keine Hindernisse aufgrund von nationalen
oder internationalen Vorschriften, insbesondere Exportkontrollbestimmungen sowie Embargos
oder sonstigen Sanktionen entgegenstehen.
3. Verzögerungen aufgrund Exportkontrollen setzen Lieferzeiten außer Kraft.


6. Preise und Zahlung
1. Die Preise gelten mangels besonderer Vereinbarung ab Werk und beinhalten keine Versendungs-,
Verpackungskosten, Versicherungen, gesetzliche Steuern, Zölle oder sonstige Abgaben. Die insoweit
anfallenden Kosten, insbesondere die Kosten für Verpackung und Transport der Produkte, werden
gesondert in Rechnung gestellt. Die gesetzliche Umsatzsteuer wird in der Rechnung in der am Tage
der Rechnungsstellung geltenden gesetzlichen Höhe gesondert ausgewiesen.
2. Aufträge, für die nicht ausdrücklich feste Preise vereinbart sind und bei denen die Lieferzeit auf einen
Zeitpunkt bestimmt ist, der mindestens zwei Monate nach Vertragsschluss liegt, werden zu den
am Tage der Lieferung jeweils geltenden Listenpreisen von ZEG berechnet. Die Eintragung des am
Tage der Bestellung geltenden Listenpreises in ein Bestellformular oder eine Auftragsbestätigung gilt
nicht als Vereinbarung eines Festpreises. Bei Preissteigerungen von mehr als 5 % ist der Besteller berechtigt,
insoweit vom Vertrag zurückzutreten. Auf Verlangen von ZEG wird der Besteller unverzüglich
erklären, ob er von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen wird. Sofern bis zum Tage der Lieferung
produktionsbedingte Preiserhöhungen eintreten, ist ZEG ohne Rücksicht auf Angebot und Auftragsbestätigung
berechtigt, den Preis entsprechend anzupassen.
3. Mangels besonderer Vereinbarung ist der Lieferpreis innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum
netto zu zahlen. Als Zahlungstag gilt der Tag, an dem ZEG über den Lieferpreis verfügen kann. Im Falle
des Zahlungsverzugs hat der Besteller Verzugszinsen in Höhe von 8 %-Punkten über dem jeweiligen
Basiszinssatz p.a. zu bezahlen. Weitergehende Ansprüche von ZEG bleiben unberührt. Zudem werden
im Falle des Zahlungsverzugs alle Forderungen gegen den Besteller sofort zur Zahlung fällig.
4. Bei Auslandsgeschäften erfolgt die Zahlung abweichend von Absatz 3 vor Lieferung, es sei denn es
wurde vorher schriftlich etwas anderes vereinbart.
5. ZEG ist berechtigt, Ansprüche gegen den Besteller an Dritte, insbesondere an die Coface Finanz
GmbH, Isaac-Fulda-Allee 1, 55124 Mainz, jederzeit abzutreten. ZEG ist außerdem berechtigt, sein
Vorbehaltseigentum nach Ziffer 12 der AGB auf Dritte, insbesondere auf die Coface Finanz GmbH,
Isaac-Fulda-Allee 1, 55124 Mainz, zu übertragen.
6. Macht ZEG von seinem Recht, Ansprüche gegen den Besteller an Dritte abzutreten, Gebrauch, so wird
ZEG den Besteller hierüber informieren. Soweit ZEG Forderungen gegen den Besteller abgetreten und
den Besteller hierüber informiert hat, kann der Besteller Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung nur
noch an den Dritten leisten.
7. Sofern der Kunde am SEPA-Basislastschrift-Einzug oder SEPA-Firmenlastschrift-Einzug teilnimmt wird
die Frist zur Ankündigung des Einzugs auf drei Tage verkürzt. Der Kunde erhält diese Information
entweder direkt aus Rechnungsstellung oder durch ein separat übersendetes Zahlungsavis.


7. Gefahrübergang
1. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht auf den Besteller über,
sobald die Produkte an die den Transport ausführende Person übergeben werden oder zum Zwecke
der Versendung das Lager von ZEG verlassen. Im Falle der Abholung durch den Besteller geht die
Gefahr mit der Anzeige der Abholbereitschaft auf den Besteller über. Satz 1 und Satz 2 gelten auch,
wenn die Lieferung in Teilen erfolgt oder ZEG weitere Leistungen, etwa die Transportkosten oder die
Montage der Produkte beim Besteller, übernommen hat.
2. Kommt der Besteller in Annahmeverzug, so kann ZEG den Ersatz des entstandenen Schadens einschließlich
etwaiger Mehraufwendungen verlangen. Insbesondere ist ZEG berechtigt, die Produkte
während des Annahmeverzugs auf Kosten des Bestellers einzulagern. Die Kosten für die Einlagerung
der Produkte werden auf 0,5% des Netto-Rechnungswerts pro angefangene Kalenderwoche
pauschaliert. Weitergehende Ansprüche von ZEG bleiben unberührt. Der Besteller ist zum Nachweis
berechtigt, dass ZEG keine oder geringere Kosten entstanden sind. Das selbe gilt, wenn der Besteller
sonstige Mitwirkungspflichten verletzt, es sei denn der Besteller hat die Verletzung sonstiger Mitwirkungspflichten
nicht zu vertreten. Die Gefahr eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen
Verschlechterung der Produkte geht spätestens zu dem Zeitpunkt auf den Besteller über, in dem er
in Annahmeverzug gerät. ZEG ist berechtigt, nach fruchtlosem Ablauf einer von ZEG gesetzten angemessenen
Frist anderweitig über die Produkte zu verfügen und den Besteller mit einer angemessen
verlängerten Frist zu beliefern.
3. Verzögert sich der Versand infolge von Umständen, die ZEG nicht zu vertreten hat, so geht die Gefahr
mit der Meldung der Versandbereitschaft auf den Besteller über.
4. Angelieferte Produkte sind vom Besteller unbeschadet seiner Mängelansprüche auch dann entgegenzunehmen,
wenn sie unwesentliche Mängel aufweisen.


8. Mängelansprüche
1. Die Mängelrechte des Bestellers setzen voraus, dass er die gelieferten Produkte bei Erhalt überprüft,
soweit zumutbar auch durch eine Probeverarbeitung oder Probebenutzung, und ZEG offene Mängel
unverzüglich, spätestens zwei Wochen nach Erhalt der Produkte, schriftlich mitgeteilt hat. Verborgene
Mängel müssen ZEG unverzüglich nach ihrer Entdeckung schriftlich mitgeteilt werden. Der Besteller
hat die Mängel bei seiner Mitteilung an ZEG schriftlich zu beschreiben und den Lagerort anzugeben.
Die Mängelansprüche des Bestellers setzen außerdem voraus, dass bei Montage, Anschluss, Installation,
Inbetriebnahme, Betrieb und Wartung der Produkte die Vorgaben, Hinweise, Richtlinien und Bedingungen
in den technischen Hinweisen, Montage-, Bedienungs-, Betriebsanleitungen und sonstigen
Unterlagen der einzelnen Produkte eingehalten werden, insbesondere Wartungen ordnungsgemäß
durchgeführt und nachgewiesen werden und empfohlene Komponenten verwendet werden. Ergänzend
gelten die einzelnen Regelungen des § 12 der Tegernseer Gebräuche.
2. Bei Mängeln der Produkte ist ZEG nach eigener Wahl zur Nacherfüllung durch die Beseitigung des
Mangels oder die Lieferung eines mangelfreien Produkts berechtigt. Im Falle der Nacherfüllung ist
ZEG verpflichtet, alle zum Zweck der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere
Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen, soweit sich diese nicht dadurch erhöhen,
dass die Produkte nach einem anderen Ort als der Lieferadresse verbracht wurden. Personal- und
Sachkosten, die der Besteller in diesem Zusammenhang geltend macht, sind auf Selbstkostenbasis zu
berechnen. Ersetzte Teile werden Eigentum von ZEG und sind an ZEG zurückzugeben.
3. Sofern ZEG zur Nacherfüllung nicht bereit oder in der Lage ist, kann der Besteller unbeschadet etwaiger
Schadens- oder Aufwendungsersatzansprüche nach seiner Wahl vom Vertrag zurücktreten oder
den Lieferpreis mindern. Dasselbe gilt, wenn die Nacherfüllung fehlschlägt, dem Besteller unzumutbar
ist oder sich aus Gründen, die ZEG zu vertreten hat, über angemessene Fristen hinaus verzögert.
4. Das Rücktrittsrecht des Bestellers ist ausgeschlossen, wenn er zur Rückgewähr der empfangenen
Leistung außerstande ist und dies nicht darauf beruht, dass die Rückgewähr nach der Natur der
empfangenen Leistung unmöglich ist, von ZEG zu vertreten ist oder sich der Mangel erst bei der
Verarbeitung oder Umbildung der Produkte gezeigt hat. Das Rücktrittsrecht ist weiter ausgeschlossen,
wenn ZEG den Mangel nicht zu vertreten hat und wenn der Besteller statt der Rückgewähr Wertersatz
zu leisten hat.
5. Für Mängel infolge natürlicher Abnutzung, insbesondere bei Verschleißteilen, unsachgemäßer Behandlung,
Montage, Nutzung oder Lagerung oder unsachgemäß ausgeführter Änderungen oder Reparaturen
der Produkte durch den Besteller oder Dritte entstehen keine Mängelansprüche. Dasselbe
gilt für Mängel, die dem Besteller zuzurechnen oder die auf eine andere technische Ursache als der
ursprüngliche Mangel zurückzuführen sind.
6. Ansprüche des Bestellers auf Aufwendungsersatz anstelle des Schadensersatzes statt der Leistung
sind ausgeschlossen, soweit die Aufwendungen nicht auch ein vernünftiger Dritter gemacht hätte.
7. ZEG übernimmt keine Garantien, insbesondere keine Beschaffenheits- oder Haltbarkeitsgarantien,
soweit im Einzelfall nichts anderes schriftlich vereinbart wird.
8. Die Verjährungsfrist für die Mängelansprüche des Bestellers beträgt ein Jahr. Sofern die mangelhaften
Produkte entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind
und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben oder es sich um einen Mangel bei einem Bauwerk
handelt, beträgt die Verjährungsfrist fünf Jahre. Sie gilt auch für Ansprüche aus unerlaubter Handlung,
die auf einem Mangel der Produkte beruhen. Die Verjährungsfrist beginnt mit der Ablieferung der Produkte.
Die Verjährungsverkürzung gilt nicht für die unbeschränkte Haftung von ZEG für Schäden aus
der Verletzung einer Garantie oder aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, für Vorsatz
und grobe Fahrlässigkeit und für Produktfehler oder soweit ZEG ein Beschaffungsrisiko übernommen
hat. Eine Stellungnahme von ZEG zu einem von dem Besteller geltend gemachten Mängelanspruch ist
nicht als Eintritt in Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände
anzusehen, sofern der Mängelanspruch von ZEG in vollem Umfang zurückgewiesen wird.


9. Haftung von ZEG
1. Für Schäden aus der Verletzung einer Garantie oder aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit
haftet ZEG unbeschränkt. Dasselbe gilt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit oder soweit ZEG
ein Beschaffungsrisiko übernommen hat. Für leichte Fahrlässigkeit haftet ZEG nur, sofern wesentliche
Pflichten verletzt werden, die sich aus der Natur des Vertrags ergeben und die für die Erreichung
des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung sind. Bei Verletzung solcher Pflichten, Verzug und
Unmöglichkeit ist die Haftung von ZEG auf solche Schäden begrenzt, mit deren Entstehung im Rahmen
dieses Vertrags typischerweise gerechnet werden muss. Eine zwingende gesetzliche Haftung für
Produktfehler bleibt unberührt.
2. Soweit die Haftung von ZEG ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche
Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen von ZEG.


10. Produkthaftung
1. Der Besteller wird die Produkte nicht verändern, insbesondere wird er vorhandene Warnungen über
Gefahren bei unsachgemäßem Gebrauch der Produkte nicht verändern oder entfernen. Bei Verletzung
dieser Pflicht stellt der Besteller ZEG im Innenverhältnis von Produkthaftungsansprüchen Dritter frei,
es sei denn der Besteller ist für den die Haftung auslösenden Fehler nicht verantwortlich.
2. Wird ZEG aufgrund eines Produktfehlers der Produkte zu einem Produktrückruf oder einer -warnung
veranlasst, so wird der Besteller nach besten Kräften bei den Maßnahmen mitwirken, die ZEG für
erforderlich und zweckmäßig hält und ZEG hierbei unterstützen, insbesondere bei der Ermittlung der
erforderlichen Kundendaten. Der Besteller ist verpflichtet, die Kosten des Produktrückrufs oder der
-warnung zu tragen, es sei denn er ist für den Produktfehler und den eingetretenen Schaden nach
produkthaftungsrechtlichen Grundsätzen nicht verantwortlich. Weitergehende Ansprüche von ZEG
bleiben unberührt.
3. Der Besteller wird ZEG unverzüglich über ihm bekannt werdende Risiken bei der Verwendung der
Produkte und mögliche Produktfehler schriftlich informieren.


11. Höhere Gewalt
1. Sofern ZEG durch höhere Gewalt an der Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten, insbesondere an der
Lieferung der Produkte, gehindert wird, wird ZEG für die Dauer des Hindernisses sowie einer angemessenen
Anlaufzeit von der Leistungspflicht frei, ohne dem Besteller zum Schadensersatz verpflichtet
zu sein. Dasselbe gilt, sofern ZEG die Erfüllung seiner Pflichten durch unvorhersehbare und von ZEG
nicht zu vertretende Umstände, insbesondere durch Arbeitskampf, behördliche Maßnahmen, Energiemangel,
Lieferhindernisse bei einem Zulieferer oder wesentliche Betriebsstörungen, unzumutbar
erschwert oder vorübergehend unmöglich gemacht wird. Dies gilt auch, wenn diese Umstände bei
einem Unterlieferanten eintreten. Dies gilt auch, wenn ZEG bereits im Verzug ist. Soweit ZEG von der
Lieferpflicht frei wird, gewährt ZEG etwa erbrachte Vorleistungen des Bestellers zurück.
2. ZEG ist berechtigt, nach Ablauf einer angemessenen Frist von dem Vertrag zurückzutreten, wenn
ein solches Hindernis mehr als drei Monate andauert und ZEG an der Erfüllung des Vertrags infolge
des Hindernisses kein Interesse mehr hat. Auf Verlangen des Bestellers wird ZEG nach Ablauf der
Frist erklären, ob er von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen oder die Produkte innerhalb einer
angemessenen Frist liefern wird.


12. Eigentumsvorbehalt
1. Die gelieferten Produkte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Lieferpreises und sämtlicher
Forderungen, die ZEG aus der Geschäftsverbindung gegen den Besteller zustehen, Eigentum von ZEG.
Der Besteller ist verpflichtet, die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte für die Dauer des
Eigentumsvorbehalts pfleglich zu behandeln. Insbesondere ist er verpflichtet, die Produkte auf eigene
Kosten gegen Feuer-, Wasser- und Diebstahlsschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern. Der
Besteller hat den Abschluss der Versicherung auf Verlangen von ZEG nachzuweisen. Der Besteller tritt
ZEG schon jetzt alle Entschädigungsansprüche aus dieser Versicherung ab. ZEG nimmt die Abtretung
hiermit an. Sofern die Abtretung nicht zulässig sein sollte, weist der Besteller hiermit den Versicherer
an, etwaige Zahlungen nur an ZEG zu leisten. Weitergehende Ansprüche von ZEG bleiben unberührt.
2. Eine Veräußerung der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte ist dem Besteller nur im Rahmen
des ordentlichen Geschäftsgangs gestattet. Im Übrigen ist der Besteller nicht berechtigt, die unter
Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte zu verpfänden, zur Sicherheit zu übereignen oder sonstige,
das Eigentum von ZEG gefährdende Verfügungen zu treffen. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen
Dritter hat der Besteller ZEG unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen und alle notwendigen Auskünfte
zu geben, den Dritten über die Eigentumsrechte von ZEG zu informieren und an den Maßnahmen
von ZEG zum Schutz der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte mitzuwirken. Soweit der
Dritte nicht in der Lage ist, ZEG die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten zur Durchsetzung der
Eigentumsrechte von ZEG zu erstatten, ist der Besteller ZEG zum Ersatz des daraus resultierenden
Ausfalls verpflichtet, es sei denn der Besteller hat die Pflichtverletzung nicht zu vertreten.
3. Der Besteller tritt schon jetzt die Forderungen aus der Weiterveräußerung der Produkte mit sämtlichen
Nebenrechten an ZEG ab, und zwar unabhängig davon, ob die unter Eigentumsvorbehalt stehenden
Produkte ohne oder nach Verarbeitung weiterverkauft werden. ZEG nimmt diese Abtretung schon
jetzt an. Sofern eine Abtretung nicht zulässig sein sollte, weist der Besteller hiermit den Drittschuldner
an, etwaige Zahlungen nur an ZEG zu leisten. Der Besteller ist widerruflich ermächtigt, die an ZEG
abgetretenen Forderungen treuhänderisch für ZEG im eigenen Namen einzuziehen. Die eingezogenen
Beträge sind unverzüglich an ZEG abzuführen. ZEG kann die Einziehungsermächtigung des Bestellers
sowie die Berechtigung des Bestellers zur Weiterveräußerung aus wichtigem Grund widerrufen, insbesondere
wenn der Besteller seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber ZEG nicht ordnungsgemäß
nachkommt, in Zahlungsverzug gerät, seine Zahlungen einstellt oder wenn die Eröffnung des Insolvenzverfahrens
oder eines vergleichbaren Verfahrens zur Schuldenbereinigung über das Vermögen des
Bestellers vom Besteller beantragt wird oder der begründete Antrag eines Dritten auf Eröffnung des
Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren Verfahrens zur Schuldenbereinigung über das Vermögen
des Bestellers mangels Masse abgelehnt wird. Im Fall einer Globalzession durch den Besteller sind
die an ZEG abgetretenen Ansprüche ausdrücklich auszunehmen.
4. Auf Verlangen von ZEG ist der Besteller verpflichtet, den Drittschuldner unverzüglich von der Abtretung
zu unterrichten und ZEG die zur Einziehung erforderlichen Auskünfte und Unterlagen zu verschaffen.
5. Bei vertragswidrigem Verhalten, insbesondere bei Zahlungsverzug des Bestellers, ist ZEG unbeschadet
seiner sonstigen Rechte berechtigt, nach Ablauf einer von ZEG gesetzten angemessenen Nachfrist
vom Vertrag zurückzutreten. Der Besteller hat ZEG oder seinen Beauftragten unverzüglich Zugang zu
den unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkten zu gewähren und sie herauszugeben. Nach entsprechender
rechtzeitiger Ankündigung kann ZEG die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte
zur Befriedigung seiner fälligen Forderungen gegen den Besteller anderweitig verwerten.
6. Die Verarbeitung oder Umbildung der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte durch den Besteller
wird stets für ZEG vorgenommen. Das Anwartschaftsrecht des Bestellers an den unter Eigentumsvorbehalt
stehenden Produkten setzt sich an der verarbeiteten oder umgebildeten Sache fort.
Werden die Produkte mit anderen, ZEG nicht gehörenden Sachen verarbeitet oder umgebildet, so
erwirbt ZEG das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Werts der gelieferten Produkte
zu den anderen verarbeiteten Sachen zur Zeit der Verarbeitung oder Umbildung. Dasselbe gilt, wenn
die Produkte mit anderen, ZEG nicht gehörenden Sachen so verbunden oder vermischt werden, dass
ZEG sein Volleigentum verliert. Der Besteller verwahrt die neuen Sachen für ZEG. Für die durch Verarbeitung
oder Umbildung sowie Verbindung oder Vermischung entstehende Sache gelten im Übrigen
dieselben Bestimmungen wie für die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Produkte.
7. ZEG ist auf Verlangen des Bestellers verpflichtet, die ihm zustehenden Sicherheiten insoweit freizugeben,
als der realisierbare Wert der Sicherheiten unter Berücksichtigung banküblicher Bewertungsabschläge
die Forderungen von ZEG aus der Geschäftsverbindung mit dem Besteller um mehr als 15 %
übersteigt. Bei der Bewertung ist von dem Rechnungswert der unter Eigentumsvorbehalt stehenden
Produkte und von dem Nominalwert bei Forderungen auszugehen. Die Auswahl der freizugebenden
Gegenstände obliegt im Einzelnen ZEG.
8. Bei Lieferungen in andere Rechtsordnungen, in denen diese Eigentumsvorbehaltsregelung nicht die
gleiche Sicherungswirkung hat wie in der Bundesrepublik Deutschland, räumt der Besteller ZEG hiermit
ein entsprechendes Sicherungsrecht ein. Sofern hierfür weitere Maßnahmen erforderlich sind, wird
der Besteller alles tun, um ZEG unverzüglich ein solches Sicherungsrecht einzuräumen. Der Besteller
wird an allen Maßnahmen mitwirken, die für die Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit derartiger Sicherungsrechte
notwendig und förderlich sind.


13. Geheimhaltung
1. Die Parteien sind verpflichtet, sämtliche ihnen zugänglich werdenden Informationen, die als vertraulich
bezeichnet werden oder nach sonstigen Umständen als Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse
erkennbar sind, für die Dauer von fünf Jahren ab Lieferung, geheim zu halten und sie, soweit nicht für
die Geschäftsbeziehung geboten, weder aufzuzeichnen noch weiterzugeben oder zu verwerten.
2. Die Geheimhaltungsverpflichtung entfällt, soweit die Informationen der empfangenden Partei nachweislich
bereits vor Aufnahme der Vertragsbeziehung bekannt oder vor der Aufnahme der Vertragsbeziehung
allgemein bekannt oder allgemein zugänglich waren oder ohne Verschulden der empfangenden
Partei allgemein bekannt oder zugänglich werden. Die Beweislast trägt die empfangende Partei.
3. Die Parteien werden durch geeignete vertragliche Abreden mit den für sie tätigen Arbeitnehmern
und Beauftragten, insbesondere ihren freien Mitarbeitern und den für sie tätigen Werkunternehmern
sowie Dienstleistern, sicherstellen, dass auch diese für die Dauer von fünf Jahren ab Lieferung jede
eigene Verwertung, Weitergabe oder unbefugte Aufzeichnung solcher Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse
unterlassen.


14. Schlussbestimmungen
1. Die Übertragung von Rechten und Pflichten des Bestellers auf Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher
Zustimmung von ZEG möglich.
2. Gegenansprüche des Bestellers berechtigen ihn nur dann zur Aufrechnung, wenn sie rechtskräftig
festgestellt oder unstreitig sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Besteller nur geltend machen,
wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
3. Für die Rechtsbeziehungen des Bestellers zu ZEG gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter
Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen
Warenkauf (CISG).
4. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung zwischen ZEG und
dem Besteller ist der Sitz von ZEG. ZEG ist auch zur Klageerhebung in Mainz, am Sitz des Bestellers
sowie an jedem anderen zulässigen Gerichtsstand berechtigt.
5. Erfüllungsort für sämtliche Leistungen des Bestellers und von ZEG ist der Sitz von ZEG, soweit nichts
anderes vereinbart ist.
6. Die Vertragssprache ist deutsch.
7. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam
oder undurchführbar sein oder werden oder sollte sich in diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen
eine Lücke befinden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle
der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame oder durchführbare
Bestimmung als vereinbart, die dem Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am
nächsten kommt. Im Falle einer Lücke gilt diejenige Bestimmung als vereinbart, die dem entspricht,
was nach dem Zweck dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen vereinbart worden wäre, sofern die
Vertragsparteien die Angelegenheit von vorne herein bedacht hätten.


Stand: 01. Oktober 2014

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